Wir bedanken uns für Ihre Stimme!
Eine in jeder Hinsicht ungewöhnliche und durch die Corona-Pandemie überschattete Kommunalwahl ist ausgezählt und Sie haben uns 20436-mal Ihre Stimme gegeben.
Dafür danken wir ihnen allen sehr herzlich!
Wir werden deshalb künftig mit 7 Sitzen im Parlament vertreten sein, dies ist leider ein Platz weniger als in der letzten Legislaturperiode.
Wir sind mit einer sehr ausgewogenen Liste angetreten, auf der viele junge Menschen aus allen Stadtteilen auf den vorderen Plätzen vertreten waren. Leider wurden gerade unsere jüngeren Kandidat*innen durch ihr Votum nicht in das Parlament gewählt und auch nicht SPD-Vertreter*innen aller Ortsteile.
Doch Sie können sich sicher sein, dass wir zum einen weiterhin alle Kandidat*innen in unsere parlamentarische Arbeit einbinden und selbstverständlich auch weiterhin engagierte und soziale Politik für all unsere Stadteile machen werden!
Natürlich wollen auch wir politisch die Vielfalt unserer Stadt abbilden.
Deshalb haben wir der CDU vorgeschlagen, den Magistrat auf neun Personen auszuweiten und werden Stephani Schmitt, Thomas Horn und Andrea Bauscher in den Magistrat entsenden. Dadurch ist die Kernstadt besser vertreten.
Susanna Wilhelm rückt dann noch für Mengsberg ins Parlament ein.
Die CDU hat nicht zuletzt auch durch die Arbeit des Bürgermeisters ein sehr gutes Ergebnis erzielt und dadurch eine absolute Mehrheit erreicht. Wir gratulieren ihr zu diesem Ergebnis. Dennoch werden wir diese Mehrheit aber selbstverständlich weiterhin gewohnt konstruktiv und kritisch begleiten, denn eine absolute Mehrheit birgt auch die Gefahr von einseitiger Politik. Wir stehen weiterhin für den respektvollen, aber auch konstruktiv-kritischen Umgang mit der CDU, wie wir ihn aus in der Vergangenheit bereits kennen und werden dabei auf Vielfalt und Ausgewogenheit der Politik in allen Bereichen und Richtungen achten.

Die FWG hatte für uns überraschend ein sehr buntes Programm erstellt und dabei auch den Klimaschutz für sich entdeckt.
Nun sind wir sehr gespannt, welche neuen Ideen die neuen FWG-Kandidat*innen einbringen werden und freuen uns, dass die FWG beim Thema Klimaschutz neue Akzente setzen möchte, die wir bereits schon seit Jahren in unserer Politik aktiv angestoßen haben. Es ist gut zu wissen, dass die anderen Parteien hierbei unserem Beispiel gefolgt sind.
Wir sind guter Dinge, dass auch unsere Visionen für ein klimaschonendes, buntes, vielfältiges und soziales Neustadt nun gemeinsam aktiv umgesetzt werden können.

Wir freuen uns auf die Arbeit für Sie und mit Ihnen!

Ihre SPD-Ortsvereine

Liebe Wählerinnen und Wähler, die Stimmen sind ausgezählt und das Ergebnis ist da.
Die CDU hat eine absolute Mehrheit und auch wenn wir einen Platz verloren haben, so sind wir dankbar und freuen uns über Ihre Unterstützung, ihr Vertrauen und 7 Plätze im neuen Parlament.
Selbstverständlich werden wir die Arbeit dort weiter konstruktiv und kritisch begleiten und unsere gemeinsame Version von und für Neustadt einbringen!
Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Ihre SPD von Momberg, Neustadt, Mengsberg und Speckswinkel

Liebe Wählerinnen und Wähler,
spätestens am Sonntag entscheiden Sie über die Zusammensetzung des Stadtparlaments und damit wer in den nächsten fünf Jahren die Weichen für Neustadt stellt.
Leider konnten wir wegen der pandemischen Lage keine Veranstaltungen durchführen, Sie an Ständen informieren oder an Ihrer Haustür ins Gespräch kommen. Es blieb uns nur übrig, unsere Vorstellungen in unseren Broschüren, im Mitteilungsblatt, der Oberhessischen Presse und den sozialen Medien darzulegen.
Dabei haben wir großen Wert auf Sachlichkeit gelegt.
Im Rahmen der Rückblicke auf die letzten Jahre haben wir versucht Ihnen aufzuzeigen, wo die SPD-Fraktion wichtige Impulse für die die Entwicklung Neustadts gesetzt hat.
„Ihr habt doch keine eigene Meinung, es macht deshalb doch keinen Unterschied welche Fraktion wir wählen“, dies hören wir des Öfteren, weil am Ende viele Entscheidungen in der Stadtverordnetenversammlung einstimmig fallen. Viele unserer Impulse wurden nicht immer sofort von unseren Mitbewerbern unterstützt, dies war zum Beispiel bei Windrädern und wiederkehrenden Straßenbeiträgen der Fall. Am Ende waren es UNSERE Ideen, denen sich die Stadtverordnetenversammlung angeschlossen hat.
Auf unsere Grundausrichtung konnten Sie sich verlassen, wir haben nicht immer wieder unsere Grundausrichtung gewechselt – wie unser Mitbewerber.
Neustadt hat seine Infrastruktur auf Vordermann gebracht, wie es vergleichbar im Landkreis nicht nochmals möglich war.
Wir haben ein beispielhaftes soziales Leben und brauchen Neustadt nicht neu denken.
Bürgerbeteiligung bei alternativen Energien, eine Onlineplattform für Gewerbetreibende, umfangreiche Aktivitäten, um künftig digital Anträge bei der Stadt zu stellen und so das Onlinezugangsgesetz umzusetzen, sind längst beschlossen. Der Ausbau der Fahrradwege ist angestoßen. Das Familienzentrum bietet umfangreiche Unterstützungen für Familien und Alleinerziehende an. Deshalb brauchen wir nicht neu denken, sondern müssen das Vorhandene mit neuen Ideen voranbringen.
Bei uns kandidieren auf den ersten 10 Plätzen 6 Frauen, wir bieten Ihnen junge, neue und erfahrene Kandidaten.
Auch bei uns gibt es Kandidaten, die nicht Mitglied in der SPD sind.
Politische Ideen durchzusetzen bedarf aber oftmals der Unterstützung auf Kreisebene. Darauf konnten wir uns bei der SPD-Fraktion im Kreis verlassen. Ein kurzer Draht zur Landrätin und ihr starker Einsatz für die Neustädter Interessen ist ein wichtiger Punkt für unsere gute Entwicklung.
Neustädter Kommunalpolitiker empfangen keine „Parteiorder“ aus Wiesbaden oder Berlin.
Aber wir haben eine Grundhaltung und versuchen nicht Stimmen vom rechten Rand bis zur Klimaliste zu sammeln.
Bitte gehen Sie zur Wahl, wenn Sie Ihre Stimmen noch nicht abgegeben haben. Beurteilen Sie die Arbeit in Neustadt und im Kreis und verteilen keine Denkzettel für Land oder Bund.
Wir werden uns auch in Zukunft aktiv für Neustadt einsetzen.
Ihre Kandidaten
Hans-Gerhard Gatzweiler, Christina Hock, Jörg Grasse, Karl Hein Waschkowitz, Stephani Schmitt und Yasmin Klumbies

Rund 35 Prozent der gesamtdeutschen Endenergie wird in Gebäuden verbraucht, vor allem für Heizung und Warmwasser.

So stecken nicht nur die eigenen vier Wände voller Möglichkeiten, Energie zu sparen und somit das Klima zu schützen. Auch bei den kommunalen Gebäuden wie Schulen, Dorfgemeinschaftshäusern, Kindergärten und weitere „Nicht Wohngebäuden“ ist es sinnvoll, die Verbrauchsdaten dieser städtischen Gebäude regelmäßig zu erfassen und auf der Grundlage dieser Daten zu prüfen, ob eine energetische Sanierung dringend zu realisieren wäre. Auf einer derartigen Datengrundlage können dann die Prioritäten für Sanierungen durch das Stadtparlament gesetzt und beschlossen werden.

Energiesparen lohnt sich und kostetet weniger, als Sie denken. Schon mit geringen Investitionen kann die Energieeffizienz deutlich erhöht werden und dadurch die laufenden Kosten gesenkt werden. Denn die umweltfreundlichste Kilowattstunde Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird.

Den Kommunen steht für den Einsatz von Experten für eine Energieberatung ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Verfügung. Durch den Einsatz solcher Experten zur Erstellung eines energetischen Sanierungskonzeptes oder bei einem geplanten Neubau eines Gebäudes können die bestmöglichen Energieeinsparmöglichkeiten ermittelt und bei einer Realisierung die entsprechenden Förderprogramme ausgenutzt werden.

So können Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle wie zum Beispiel ein neues Wärmedämmsystem der Fassade oder des Daches, ein Austausch der Fenster (Wärmeschutzverglasung), der Einbau einer Heizung mit erneuerbaren Energien oder die Optimierung der alten Heizung durch zum Beispiel eine neue Umwälzpumpe gefördert werden. Darüber hinaus reduzieren weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Ersatz herkömmlicher Glühbirnen durch Energiesparlampen den Energieverbrauch.

Für diese Sanierungsmaßnahmen gibt es Förderprogramme des Bundes, die genutzt werden sollten, um dadurch die erforderlichen Investitionskosten für die Stadt deutlich reduzieren. Den Investitionskosten der Stadt für diese Sanierungen stehen zählbare Einspargewinne und damit eine dauerhafte kommunale Haushaltsentlastung gegenüber. Ein weiterer positiver Effekt ist die CO2-Reduzierung.

Aber nicht nur in den kommunalen Gebäuden ist Energieeinsparung wichtig. Auch im privaten Bereich, den eigenen vier Wänden, gibt es viele Möglichkeiten, Energie zu sparen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die dazu entstehenden Kosten können ebenfalls durch die Nutzung von Förderprogramme des Bundes zum energieeffizienten Sanieren, zur CO2-Reduzierung in Wohngebäuden und auch durch Förderung von Solarstrom reduziert werden.
Dazu zählen beispielsweise folgende Maßnahmen: Installation einer neuen Heizung, Einbau energieeffizienter Fenster und Türen, Dämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke. Auch bei diesen Maßnahmen wird empfohlen, einen Energieberater für Wohngebäude einzusetzen. Auch für den Einsatz der Energieberater für private Maßnahmen übernimmt der Staat einen wesentlichen Teil der Kosten.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Energie und ein effizienter Einsatz von entsprechenden Maßnahmen zur Energieeinsparung ist der SPD Neustadt sehr wichtig. Die energetische Ausstattung der städtischen Gebäude soll auf den bestmöglichen Stand gebracht werden. Im privaten Bereich sollen durch entsprechende Beratungen die Bürger auf Förderungen hingewiesen und unterstützt werden. Die Umsetzung des Klimaschutzes und auch den Stand der bisherigen Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel werden wir als wichtige Aufgabe wahrnehmen und unser Augenmerk verstärkt darauf richten.

Anke Stark