„Es regnet heftig“, so lautenten die Nachrichten auf den Smartfons nachmittags in der letzten Woche, unser Event ist gefährdet, so die Befürchtung. Doch Petrus hatte ein Einsehen und schob bis zum Abend alle Wolken bei Seite. So konnte Landrätin Kirsten Fründt zeigen, dass sie auch das Boule-Spiel beherrscht und nicht nur ihren Job als Landrätin. Sportlich sowieso sehr interessiert, lange Jahre als Sportvereinsvorsitzende, machte ihr diese Form der Wahlkampfveranstaltung richtig Spaß.
Spannende Wettkämpfe und nette Gespräche waren die Mischung der gemütlichen zwei Stunden zu denen die SPD Ortsvereine eingeladen hatten. Bei französischem Käse und verschiedenen Weinen genoss man das schöne Wetter und auch die nicht so sportlichen Aktiven trauten sich nach und nach das Spiel mal auszuprobieren.
Auch Bürgermeister Thomas Groll schaute vorbei und versuchte seine Kugeln möglichst dicht am cochonnet (dt.: Schweinchen) zu platzieren.
„Es war eine richtig schöne Veranstaltung ohne viel Vorbereitungsaufwand und große Reden. Wer wollte, konnte nur die Kugeln werfen, wer Interesse hatte, konnte auch mit der Landrätin über ihre bisherige Arbeit und ihre Ziele in den nächsten 6 Jahren sprechen“, fasste Christina Hock die SPD Vorsitzende der Kernstadt ihre Eindrücke zusammen.
Auch Jörg Grasse, Anita Ochs und Christian Draga freuten sich, dass sich die Landrätin so oft in Neustadt sehen lässt. Viele Haustürbesuche gehörten genauso dazu wie eine Zusammenkunft in Krafts Garten in Speckswinkel, den Besuch bei den Fahrradfahrern in Momberg, dem Jubiläum des Wandervereins oder dem Vereinsschießen des Horridos sowie der Kirmes in Mengsberg. All dies waren Stationen der letzten Tage.

 

 

 

Am kommen Donnerstag, den 8. August möchte unsere Landrätin mit Ihnen Boule spielen.       
Ab 18.00 Uhr spielen wir im Bürgerpark auf den Boule-Bahnen in der Nähe des Pavillons.

Bei ein paar Käsehäppchen und Wein können Sie Sich mit ihr sportlich messen und etwas über die Arbeit der letzten 6 Jahre und ihr künftiges Programm erfahren.
Wir laden Sie herzlich ein……
Ihre SPD Ortsvereine
Christina Hock, Jörg Grasse, Anita Ochs, Christian Darga

 

Am kommen Freitag, den 2. August besucht unsere Landrätin unsere Stadt und die Stadtteile.
Von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr wird sie an Haustüren klingeln, sich vorstellen, über das Erreichte in den letzten 6 Jahren sprechen und ihre Ziele für die Zukunft erläutern.
Von 16.30 bis 18.00 Uhr steht sie für Gespräche in Krafts Gartencafé in der Birkenstr. 4 in Speckswinkel bei Bratwurst und kühlen Getränken zur Verfügung.
Schauen Sie vorbei und sprechen mit der Landrätin.
Ihre SPD Ortsvereine
Christina Hock, Jörg Grasse, Anita Ochs, Christian Darga

Natürlich ließ es sich unsere Landrätin des Kreises Marburg/Biedenkopf nicht nehmen und kam zu dem Heimatfest der Neustädter und nahm am Festzug teil. An der Seite von Pfarrer Dr. Ayebome und Bürgermeister Groll ging sie durch die geschmückten Strassen. Zahlreiche Zuschauer winkten dem Trio zu. Kirsten Fründt war wieder einmal begeistert von dem schönen Festzug und den engagierten Teilnehmern.

Wir würden uns freuen wenn Kirsten Fründt als Landrätin nächstes Jahr am Festzug wieder teilnimmt.

Wir von der SPD in Neustadt freuen uns jedes Jahr auf unsere Kirmes und finden es Klasse, dass die Neustädter sich für dieses Fest so „ins Zeug legen“.

Was sind die aktuellen Themen und Herausforderungen der Vereine?

Welche Anliegen haben diese an die Stadt oder den Kreis, dies waren Fragestellungen beim dritten Vereinsgespräch der SPD Ortsvereine und der Fraktion.

Den Abend moderierten die Orstvereinsvorsitzenden Christina Hock und Jörg Grasse. Mehrere Stadtverordnete sowie Magistratsmitglieder und der Kreistagsabgeordnete Hans-Gerhard Gatzweiler hörten sie die Wünsche und Anregungen an.


Wie kann man Überschneidungen bei Veranstaltungen vermeiden, insbesondere wenn ein Jubiläum gefeiert wird, dies war der erste Diskussionspunkt des Abends. Der Wanderverein richtet in diesem Jahr seine Sommerwanderung an dem Tag aus, auf den der Horrido Verein ausgewichen war, nachdem dessen „Traditionstermin“ mit dem Neustadttreffen kollidiert.
Die Bitte an die Stadt, sofort nach Terminmeldungen die Vereine anzusprechen, bei denen es zu Überschneidungen kommt, wird an die Verwaltung weitergeleitet. Je früher Überschneidungen bekannt werden, desto eher kann noch umgesteuert werden. Vereine sollten dann natürlich auch aktiv auf ein Jubiläum hinweisen, um für dieses eine Priorität einzuräumen. Einvernehmen herrschte aber, dass sich Überschneidungen nicht immer verhindern lassen, da manche Veranstaltungen schon im Vorjahr in eine bundesweite Abstimmung eingebunden werden müssten. Der Vorsitzende des SSV Horrido, Patrick Deusing könnte sich vorstellen, dass die Vereine die Abstimmung künftig wieder selbst in die Hand nehmen.
Der Wanderverein wird in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiern. In den 40 Jahren sind 73 Wanderungen mit mehr als 90.000 Besuchern durchgeführt worden. Früher kamen bis zu 3000 Personen, heute sind es nur noch 500. Ein Problem ist die Überalterung des Vereins und die sich bei den Jugendlichen verändernde Interessenlagen. Die Jugend hat nicht mehr so viel Interesse an festen Wanderterminen.
Der DLRG ist eine der wenigen Verein, der immer wieder sehr viele Jugendliche begeistern kann und so nicht unter Überalterung leidet. Kinderschwimmen, Rettungsschwimmen und viele andere Aktivtäten sind interessant und ziehen Kinder und Jugendliche an. Problem machen immer wieder die Pausen zwischen den Öffnungszeiten von Frei- und Hallenbad. Durch die frühe Schließung des Hallenbades in Mengsberg müsse man aktuell wieder auf das Bundeswehrbad in Stadtallendorf ausweichen. Nach einer längeren Diskussion zu den Gründen und den Alternativen sagten die Stadtverordneten zu, das Thema in einer großen Anfrage auf der nächsten Stadtverordnetensitzung näher zu beleuchten. Gespannt ist der DLRG auf die Umbaupläne für das Freibad und wartet auf die Einladung des Bürgermeisters um nochmals die fachliche Sichtweise einzubringen.
Der VFM Condor hat ebenfalls mit dem Nachwuchsproblem zu kämpfen. „Das Hobby ist nur Spielerei und zu teuer“, hören Kinder immer wieder von den Eltern und finden so nicht den Weg zum Verein. Sorgen macht dem Verein das in der Nähe des Geländes geplante Windrad. „Können wir dann im genehmigten Korridor noch fliegen“, fragte Werner Gies. Ein Wunsch wäre die Instandsetzung des Zugangsweges.
Der Schießsportverein Horrido wird im nächsten Jahr 100 Jahre, hier liegt der Altersdurchschnitt bei geschätzten 55-60 Jahre. Das Gelände wird auch immer wieder Anderen zur Verfügung gestellt, deshalb wäre es schön, wenn durch mehr Hinweisschilder besser auf den Ort hingewiesen werden könnte. Entsprechende Gespräche mit der Stadt haben bereits stattgefunden, jetzt hofft man auf schnelle Realisierung.
„Um den Sportplatz bespielbar zu halten müssen wir im Sommer regelmäßig wässern, dies hat uns im letzten Jahr weit mehr als 1000 Euro gekostet und ist bei der Lage unseres Platzes eine Herausforderung“, berichtet Steffen Lotter. Von der Stadt habe man einen Zuschuss erhalten, dennoch strebt man eine dauerhafte Verbesserung an. Auch hier sicherte die SPD zu, das Thema der Bewässerung der Sport und Tennisverein im Parlament zu beleuchten.

Horst Helfenritter bestätigte auch für den Tennisverein Blau-Weiß in Momberg die Wasserproblematik. Der Verein wünscht sich eine Verbesserung der Zufahrt und Unterstützung der Stadt bei der Heckenpflege. „Ich kümmere mich darum“, sicherte Jörg Grasse zu.
Wir haben aktuell eine gute Situation, sollen doch in den nächsten beiden Jahren rund 500.000 Euro in den Park investiert werden, so die Aussage von Alexander Milewski. Wunsch des Vereins ist weiterhin eine Toilette in der Nähe des Spielplatzes. Die Schutzhütte am Fahrradweg wird vom Verein geöffnet, man erhofft sich dadurch weniger Belästigungen.
„Unsere Mitglieder kommen aus ganz Hessen aber auch aus Thüringen, weil unsere Spur TT relativ ungewöhnlich ist“, erzählte Edgar Balzer und machte deutlich, dass der Verein sich nach einer langen Odyssee über mehrere Orte und Gebäude im Haus der Vereine wohl fühlt. Man beteilige sich aktiv am Frühlings- und Adventsmarkt und werden künftig regelmäßig die Neustädter Modellbautage ausrichten, weil die bisherigen sogar eine überregionale Aufmerksamkeit gefunden haben.
Sehr begrüßt wurde von den Vereinen auch die Ehrenamtspauschale des Landkreises, die über die Ortsbeiräte unbürokratisch an Initiativen und Vereine verteilt wird. Die rund 9000 Euro sind als Anerkennung des Ehrenamtes gedacht und sollen auch in den nächsten Jahren nach dem Willen von Landrätin Kirsten Fründt zur Verfügung gestellt werden.
„Jeder Teilnehmer bekommt ein Protokoll der Veranstaltung und wird über die Ergebnisse der weiteren Recherchen auf dem Laufenden gehalten“, versprach Christina Hock als Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Neustadt.