Wichtige Themen – Initiative ging von der SPD aus…….

Liebe Wählerinnen und Wähler,
im März entscheiden Sie neu über die Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung. In den letzten Wochen haben Sie bereits einige Informationen von der CDU über unsere Arbeit im Stadtparlament erhalten. Zahlreiche Entscheidungen fallen nach intensiver Diskussion einstimmig bzw. mit großer Mehrheit, deshalb sind meist alle drei Fraktionen für die eingeschlagenen Wege verantwortlich.
Unser Arbeitsstil im Neustädter Stadtparlament und in den beiden Fachausschüssen ist geprägt durch einen intensiven Austausch und die gemeinsame Umsetzung der guten Beiträge, egal wer sie vorbringt. Das Endergebnis ist dann optimiert, die Urheberschaft der Idee oft nicht mehr eindeutig erkennbar.
Wir wollen deshalb nicht die Erfolgsliste der CDU wiederholen und Sie damit langweilen. In loser Reihenfolge wollen wir aber einzelne Themen aufzeigen, wo die Idee und die zentralen Vorschläge von der SPD-Fraktion ausgegangen sind.
Den Anfang machen wir heute:
Energiegenossenschaft bezieht Bevölkerung mit ein
Von 2005 bis 2013 wurden zwischen Neustadt und Speckswinkel 19 Windräder aufgestellt. Die Bevölkerung und die Stadt hatten davon wenig Vorteile, die Investoren freuten sich über eine gute Rendite. In der Bevölkerung wurde die Skepsis für weitere Anlagen größer. Deshalb veranstaltete die Stadt eine Informationsveranstaltung mit einem Referenten, der anschaulich aufzeigte, wie wichtig die Einbeziehung der Bevölkerung und der genossenschaftliche Gedanke zur finanziellen Beteiligung möglichst Vieler ist.
Daraufhin versuchte Hans-Gerhard Gatzweiler in 2013 dann in drei Veranstaltungen die Gründung einer eigenen Energiegenossenschaft auf den Weg zu bringen.
Ein Vertreter der VR-Bank zeigte die Vorteile des Genossenschaftsmodells bei der Energiewende auf, Die Energiegenossenschaften des Landkreises Marburg-Biedenkopf und des Vogelsbergs stellten ihre Arbeit vor. Schnell wurde klar, dass eine eigene Genossenschaft für Neustadt nicht umsetzbar ist, insbesondere wenn man auch daran denkt Windräder aufzustellen.
Die Energiegenossenschaft Vogelsberg war damals bereits sehr professionell aufgestellt und hatte aufgrund der Windkraftanlagen an der Kreisgrenze Interesse an einer Zusammenarbeit.
Seit dieser Zeit „gehört Neustadt zum Vogelsberg“.
Die SPD sorgte dafür, dass das Thema intensiv in Neustadt diskutiert wurde und bereits 2014 wurden die entsprechenden Verträge mit der Genossenschaft Vogelsberg und Rudewig Windpower abgeschlossen. Windräder bei Dreiherrenstein und Trillrodt sollen entstehen. 200.000 Euro allein an Pacht sollten 20 Jahre lang in den städtischen Haushalt fließen, hinzu kommen Entgelte für Wegerechte und Gewerbesteuer.
Trotz Bedenken schloss sich die CDU damals der Initiative der SPD an und stimmte für die Verträge, die FWG lehnte sie ab.
Leider konnten die Windräder noch immer nicht gebaut werden. Immer neue Umweltauflagen und notwendige Gutachten waren und sind notwendig. Dennoch wird weiter an der Realisierung gearbeitet, es besteht die große Hoffnung, dass demnächst die nächsten Schritte gemacht werden können.
Sobald die Windkraftanlagen errichtet werden, haben auch die Neustädter Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit sich mit einer Geldeinlage zu beteiligen und Renditen zwischen zwei und vier Prozent zu erzielen. In Zeiten der Nullzinspolitik eine gute Möglichkeit eine attraktive Rendite zu erzielen. Bereits mit 100 Euro kann man auch jetzt schon Mitglied in der Energiegenossenschaft werden und erhält dafür aktuell eine Dividende von 4 % pro Jahr.
Die Initiative zur Zusammenarbeit mit der Energiegenossenschaft Vogelsberg ging eindeutig von der SPD aus und wir werden auch in der Zukunft dafür sorgen, dass die Bevölkerung nicht nur Nachteile von alternativen Energien „ertragen“ muss, sondern auch von den Vorteilen profitiert.

 

Hans-Gerhard Gatzweiler, SPD Fraktionsvorsitzender

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

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Ihre SPD in Neustadt, Mengsberg, Speckswinkel und Momberg

 

 

SPD Neustadt Heft Neustadt im Jahr 2030 012021