Simon Losekam
Seit über einem Jahr saß der Neustädter Simon Losekam im Jungen Beirat der SPD-Bundestagsfraktion, dessen Amtszeit am 25. November in einer großen Zukunftskonferenz im Deutschen Bundestag nun endete. Während der einjährigen Laufzeit des Projekts „Zukunft – NeueGerechtigkeit“ hat der Masterstudent der Volkswirtschaftslehre an einer Vielzahl verschiedener Sitzungen in Berlin teilgenommen. In der Projektgruppe NeueErfolge setzte sich Losekam insbesondere mit den Fragen auseinander, wie die Rahmenbedingungen für kleine- und mittelständische Unternehmen (KMU), Gründer, sowie soziale Innovationen verbessert werden können. Die erarbeiteten Ergebnisse mündeten in drei Positionspapiere der SPD-Fraktion, die nun eine breite Grundlage für die anstehenden Herausforderungen und Chancen im Themenbereich der Innovationspolitik bieten sollen.

„In den zurückliegenden Monaten hatten wir die Möglichkeit unsere Ideen über diverse Kanäle zum Ausdruck zu bringen. Die Wichtigkeit, bei Zukunftsfragen auch diejenigen mitdenken und -reden zu lassen, die davon vermutlich am meisten und längsten betroffen sein werden, wurde mit der Konstituierung dieses Pilotprojekts ideal verkörpert. Für diese Chance der direkten Partizipation bin ich allen Verantwortlichen sehr dankbar“, so der 23-Jährige.

Die SPD-Bundestagsfraktion beteiligte neben den vierzehn Mitgliedern des Jungen Beirats auch zahlreiche Fachleute, Organisationen und Bürger am Dialogprozess. Für den Sozialdemokraten, Simon Losekam, endete die spannende Zeit im Jungen Beirat nun schließlich mit einer ereignisreichen Abschlussveranstaltung in Berlin. Neben einer Präsentation der erarbeiteten Konzepte fand unter anderem noch ein Zukunftsgespräch über Gerechtigkeitsfragen mit Profifußballer Neven Subotic (Gründer der Neven Subotic Stiftung), der Gründerin Katja Urbatsch (arbeiterkind.de) und der Vorstandsvorsitzenden der Berliner Stadtreinigung (BSR) Dr. Tanja Wielgroß statt. Darüber hinaus hatten die Mitglieder des Jungen Beirats noch einmal die Möglichkeit mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, in das direkte Gespräch zu kommen.

„Ich blicke zurück auf eine spannende Zeit mit vielen Eindrücken und Begegnungen. Fest steht aber auch, dass die anstehenden Aufgaben noch längst nicht erledigt sind. Unsere Gesellschaft verändert sich ständig. Die Folge sind neue Fragen, die vor dem Hintergrund einer sozialen Gerechtigkeit immer wieder neu beantwortet werden müssen. Es braucht daher nicht nur eine zeitlich begrenzte Bestands- und Ideenaufnahme, sondern eine stetige Auseinandersetzung mit der guten Gestaltung der Zukunft unserer Gesellschaft. Dafür möchte ich mich auch weiterhin engagieren“, so Losekam.

 

Wir freuen uns sehr darüber, dass die Bundesanstalt für Immobillienaufgaben (Bima) nicht mehr weiter an ihrem Vorhaben festhält einen Zaun an der Panzerstrasse zu errichten. Die Panzerstrasse wurde von vielen Neustädtern am Wochenende für Spaziergänge, Rad- oder Inlinefahrten genutzt.

Als letzten Herbst die „schlechte“ Nachricht von der Bundeswehr an die Stadt Neustadt mitgeteilt wurde, waren die Fraktionen im Stadtparlament einschließlich des Bürgermeisters sich darüber einig, da muß man gegensteuern. Der Fraktionsvorsitzende der SPD Hans-Gerhard Gatzweiler machte sich auch im Kreistag für die Sache stark.

Einigkeit macht stark.

Nähere Informationen finden sie auch auf unserer Homepage der SPD Fraktion.  http://www.spd-fraktion-neustadt.de

 

 

Reiner Bieker, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Neustadt (Hessen)

 

 

 

 

Weihnachten 2016 End

Wir bedanken uns bei Allen, die mit uns zusammen gearbeitet, die uns mit konstruktiver Kritik begleitet haben, die uns ihre Ideen und Wünsche mit auf den Weg gegeben haben, die unsere Veranstaltungen oder Infostände besucht und mit uns diskutiert und auch mal gestritten haben. Uns alle eint Etwas… nämlich eine positive Zukunft unserer Stadt zu gestalten. Daran wollen wir als SPD auch gerne weiter arbeiten – am Besten im engen Dialog mit Ihnen als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Aber auch gerne zusammen mit den anderen Parteien. Über Vieles kann man diskutieren und streiten – auf das Wie kommt es an. Dabei wollen wir immer das nachhaltige Gemeinwohl der Stadt Neustadt mit ihren Stadtteilen Speckswinkel, Momberg und Mengsberg im Auge behalten.

Wir wünschen Ihnen und Euch frohe Weihnachten, Zeit zum Genießen, Ruhe zum Besinnen und einen guten Rutsch in ein gesundes friedliches glückliches Neues Jahr 

Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen 

 

Ihre Ortsvereine

Reiner Bieker OV Neustadt (Hessen)

Anita Ochs OV Speckswinkel

Markus Stern OV Mengsberg

Jörg Grasse OV Momberg

 

Am Dienstag, den 18.10.2016, lud der Vorstand des SPD Ortsvereins Neustadt (Hessen) seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2016 ein. Der Vorsitzende Reiner Bieker begrüßte die anwesenden Mitglieder und ging in seinem Tätigkeitsbericht auf die Highlights seit der letzten Mitgliederversammlung ein. Ausführlich ging er auf die Infoveranstaltung mit dem Landtagsabgeordneten Thorsten Warnecke (SPD) zu dem Thema: Wiederkehrende Strassenbeiträge, die 70jährige Jubiläumsfeier am 26.02.2016 mit dem stv. SPD Vorsitzenden und SPD Hessen Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel im Haus der Begnung ein. Es war eine gelungene runde Sache. Thorsten Schäfer-Gümbel hat lange nicht mehr so eine unterhaltsame Jubiläumsfeier erlebt. Zum Abschluß seines Tätigkeitsberichtes ging er natürlich auf die Kommunalwahl 2016 ein. Wir haben zusammen mit den Ortsvereinen Speckswinkel, Mengsberg und Momberg einen super Wahlkampf gemacht. Neue Ideen kamen von den jüngeren Mitgliedern. Die „Roten Socken“ und das Feuerwehrauto gingen als Highlight aus dem Wahlkampf hervor.

Mit ein bißchen Wehmut teilte der Vorsitzende mit, dass die ehemalige Vorsitzende Dr. Ursula Groß nach Berlin verzogen ist und zum zuständigen Ortsverein umgemeldet wurde. Ihre Stimme in den Mitgliederversammlungen wird uns fehlen. Da Dr. Ursula Groß ein Platz im Vorstand als Beisitzerin hatte, wurde ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gesucht.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung konnte dann Stefan Ulrich als neuer Beisitzer gewonnen werden. Der dann auch mehrheitlich von der Versammlung gewählt wurde.

Wir freuen uns, dass wir ein weiteres jüngeres Mitglied nun im Vorstand haben, so der Vorsitzende.

Als Kassierer, Fraktionsvorsitzender und Kreistagsabgeordneter übernahm H-G Gatzweiler anschließend das Wort und berichtete über die finanzielle Situation des Ortsvereins und über Themen aus dem Stadtparlament und dem Kreistag.

Unterhaltsame Gespräche und poltische Diskussionen rundeten den Abend ab.

Sind Sie interessiert an der nächsten Mitgliederversammlung teilzunehmen?  In unserer Mitte ist noch Platz – sprechen Sie uns an, wir würden uns freuen.

Ihre SPD in Neustadt (Hessen)

Ihr Reiner Bieker

Hans-Gerhard Gatzweiler

„Wir sollten aktiv prüfen, wie wir einen Betreiber für eine Tagespflegestelle in Neustadt gewinnen können, der Bedarf ist da!“ So fasste der Fraktionsvorsitzende Hans-Gerhard Gatzweiler am Ende der Informationsveranstaltung das Diskutierte zusammen.
Zuvor hatte Ralf Geisel den Besuchern ausführlich erläutert, wie der Tagesablauf in einer solchen Einrichtung gestaltet werden kann. Ralf Geisel betreibt den „Lebensraum Borken“, eine Einrichtung mit 30 Plätzen, und außerdem einen ambulanten Pflegedienst in Frielendorf.
Die Tagespflege „Lebensraum Borken“ eröffnet Menschen, die tagsüber nicht alleine leben können oder wollen, die Möglichkeit ihren Tag nach Wunsch zu gestalten und abends in gewohnter Umgebung zu sein. Die pflegenden Angehörigen erhalten dort Unterstützung und Entlastung.
Abwechslungsreiche Beschäftigung oder Entspannung – im Lebensraum Borken können die Gäste täglich neu entscheiden, wie Ihr Tag aussehen soll. Die Auswahl und Zusammenstellung der Tagesaktivitäten ist so individuell wie die Gäste, in geselliger Runde können sie beispielsweise „schnuddeln“, spielen, rätseln oder individuelle Angebote wahrnehmen.
Mit dem flexiblen Angebot wird dazu beigetragen, pflegende Angehörige deutlich zu entlasten. Nach den individuellen Wünschen könne die Gäste ein bis fünf Tage in der Tagespflege verbringen, bei Bedarf werden sie abgeholt und gebracht. Hierfür steht ein persönlicher Fahrdienst zur Verfügung.
Der Tagessatz liegt dort bei max. knapp 90 Euro. Individuell wird jeweils geprüft, was die Pflegekasse übernimmt und was tatsächlich selbst getragen werden muss.
Für einen wirtschaftlichen Betrieb sind nach Auffassung des Referenten mindestens 15 Plätze notwendig, damit Investitionen, Sachkosten und der Personalansatz refinanziert werden kann.
Dieser muss mindestens bei 1:4 liegen, in Borken liegt er bei 1:3,5.
Für jeden Gast werden mindestens 12,5 m² Fläche pro Platz benötigt, dieser muss barrierefrei und mit den notwendigen Aufenthalts- und Ruheräumen, den sanitären Einrichtungen und einer Küche versehen sein. Wichtig ist, dass das Gelände gut verkehrlich erreichbar ist und über ein Außengelände verfügt.
In Hessen liegen die akzeptierten Kosten für Investitionen derzeit im Durchschnitt bei 7,43 Euro pro Platz und Tag. Deshalb ist es wichtig, Gebäude zu finden, die mit einem überschaubaren Investitionsaufwand für diesen Zweck hergerichtet werden können. Öffentliche Zuschüsse über Förderprogramme sind deshalb sehr hilfreich.
Der Bedarf im Landkreis ist vorhanden, dies sieht die Stabsstelle Altenhilfe des Landkreises so, deshalb war Mitarbeiterin Anina Bandur als Zuhörerin anwesend und interessierte sich insbesondere für den Transport der Gäste.
Thomas Horn moderierte die Veranstaltung und machte deutlich, dass die SPD dieses Thema aktiv in den Diskussionsprozess „Soziale Stadt“ einbringen wird. „Aber auch wenn dies nicht im engen räumlichen Gebiet der „Sozialen Stadt“ realisiert werden kann, sollten wir alles unternehmen, um ein solches Angebot zu schaffen“, so Horn. Der Demographische Wandel und die Neuordnung der Pflegeversicherung zum Januar 2017 werden den Bedarf noch erhöhen.
Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Handan Özgüven nahm teil und lobte die gelungene Veranstaltung. „Der Referent hat einen guten Vortrag gehalten, viele Anregungen gilt es nun zu prüfen und umzusetzen“, so fasste sie ihren Eindruck am Ende des Abends zusammen.